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Buy Vincent by online on desertcart.ae at best prices. ✓ Fast and free shipping ✓ free returns ✓ cash on delivery available on eligible purchase. Review: Dieses Buch hat mich echt umgehauen. Joey Goebel schickt uns mit „Vincent“ auf eine gnadenlos böse, aber unfassbar clevere Reise durch die Abgründe der amerikanischen Popkultur und des verzweifelten Strebens nach Anerkennung. Man fühlt sich stellenweise wie ein Voyeur, der mitten im Chaos eines kaputten Familien- und Mediensystems steht und sich fragt: „Sind wir wirklich so irre?“ Goebel trifft den Nagel auf den Kopf mit seinem scharfzüngigen, beißenden Stil. Da wird die oberflächliche Entertainment-Welt seziert, zerlegt und gleichzeitig mit schwarzem Humor versüßt. Die Charaktere wirken oft überzeichnet, aber genau deshalb trifft das Ganze so ins Schwarze – denn sie sind das Spiegelbild einer Gesellschaft, die sich im Selbstdialog verliert und dabei die echten Werte längst über Bord geworfen hat. „Vincent“ ist keine Wohlfühllektüre. Es ist eher wie ein Spiegel, den man mit einem Baseballschläger zertrümmert und dann versucht, die Scherben zusammenzuklauben. Goebel zeigt, wie schnell Ideale von Kommerz, Oberflächlichkeit und medialer Manipulation zermalmt werden. Und ja, das tut weh. Aber dieser Schmerz ist nötig, damit man endlich aufwacht. Wer sich gerne über den Mainstream lustig macht und dabei ein bisschen über sich selbst lachen kann, findet hier einen genialen Begleiter. Bissig, brutal ehrlich, und dennoch mit einer seltsamen Zuneigung für seine kaputten Figuren. Kurz: Ein satirischer Rundumschlag, der gesellschaftliche Wunden aufreißt – und dabei ein lässiges Grinsen auf dein Gesicht zaubert. Review: In die Jahre gekommen und todkrank, blickt Medienmogul Foster Lipowitz zurück auf sein Leben, und stellt dabei fest, dass sein Imperium aus Verlagen, Kino-, TV- und Musikfirmen in den vergangenen Jahrzehnten wahrlich nichts als immer seichter werdende, gewalt- und pornografiegeschwängerte Wegwerfunterhaltung produziert hat, die tatsächlich nichts mehr mit vermeintlich richtiger Kunst gemein hat; Kunst, geschaffen für die Ewigkeit, statt bloßer Bedürfnisbefriedung eines anspruchslosen, müden und verdummten Publikums. Lipowitz selbst hat zu dieser Verdummung der Massen beigetragen, dessen ist er sich nun, am Abend seines Lebens, bewusst - und so will er keineswegs das Zeitliche segnen. Mit unternehmerischer Akribie fasst der gealterte Magnat einen komplexen Plan, wie es gelingen soll, der Hochkultur ihren Weg in die modernen Medien der Unterhaltungsindustrie zu ebnen. Eine zweite Renaissance in Form von Kinofilmen, Popsongs und Fernsehserien soll herbeigeführt werden - durch eine neue, wahrhaft künstlerische Elite von Autoren. Um dies zu bewerkstelligen, setzt die zwielichtige, von Lipowitz gegründete, "New Renaissance" geheimniskrämerisch nicht nur auf eine umfassende Frühförderung hochbegabter Autorentalente, die im Rahmen einer Academy mitten im Nirgendwo - bereits von Kindesalter an - in den entscheidenden Disziplinen zu Songwritern und Drehbuchautoren ausgebildet werden, sondern vertritt außerdem den Ansatz, dass wahre und große Kunst nur von einem leidenden Künstler hervorgebracht werden kann. Und tatsächlich, wirft man einen Blick auf die Geschichte, so scheint es, als hätten viele der größten Künstler eine gewisse Portion dieser großen Traurigkeit gemein. Weltschmerz, unerwiderte Liebe, ein Leben in Armut, Sucht, Depression, Krankheit oder eine schwere und komplex-fördernde Kindheit scheinen die perfekten Zutaten für zeitlose Meisterwerke zu sein. Man denke nur an Chopin, Mozart, Van Gogh, Poe, Melville oder Wilde - die Liste könnte noch endlos weitergehen. Für Foster Lipowitz und seine Mitstreiter von "New Renaissance" steht somit fest: Um zu gewährleisten, dass die neue Generation von Autoren Bahnbrechendes hervorbringt, muss sie diesen Weltschmerz, diese tiefe Traurigkeit empfinden, und wenn nicht, dann muss eben nachgeholfen werden. Und so wird auch dem talentiertesten der jungen New-Renaissance-Schüler, Vincent Spinetti, in dem zynischen und gescheiterten Harlan Eiffler, ein persönlicher Manager (mehr Rache- als Schutzengel) zur Seite gestellt, der fortan im Geheimen dafür Sorge tragen soll, dass es sich im Leben und in der Liebe für den sensiblen Vincent wirklich niemals zum Besten wendet - zum Wohle der Kunst versteht sich. Und der perfide Plan scheint tatsächlich aufzugehen. Joey Goebels tiefschwarze Satire über den Zirkus hinter dem Zirkus unserer gegenwärtigen Medienkulturlandschaft ist nicht nur erschreckend unterhaltsam zu lesen, zielsicher und amüsant, sondern entfacht außerdem einen tiefsinnigen Exkurs über Inspiration, die Kunst und ihrer Perversion und Vergänglichkeit, Gewissen, Moral und den Wert des Lebens selbst. Mühelos und voller literarischer Leichtigkeit überspringt Goebel mit "Vincent" die Latte, die er sich selbst legt. Ein gutes, grundsolides, witziges, nachdenkliches und - wie Sie sehen - vielschichtiges Buch, das man lesen sollte, wenn man sich auch schon einmal über all den Scheiß im Radio, im Kino und im Fernsehen geärgert hat.
| Customer reviews | 4.6 4.6 out of 5 stars (106) |
| Dimensions | 17.6 x 2.8 x 11.4 cm |
| Edition | Standard Edition |
| ISBN-10 | 3257236476 |
| ISBN-13 | 978-3257236477 |
| Item weight | 340 g |
| Language | German |
| Print length | 448 pages |
| Publisher | Diogenes Verlag AG |
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Dieses Buch hat mich echt umgehauen. Joey Goebel schickt uns mit „Vincent“ auf eine gnadenlos böse, aber unfassbar clevere Reise durch die Abgründe der amerikanischen Popkultur und des verzweifelten Strebens nach Anerkennung. Man fühlt sich stellenweise wie ein Voyeur, der mitten im Chaos eines kaputten Familien- und Mediensystems steht und sich fragt: „Sind wir wirklich so irre?“ Goebel trifft den Nagel auf den Kopf mit seinem scharfzüngigen, beißenden Stil. Da wird die oberflächliche Entertainment-Welt seziert, zerlegt und gleichzeitig mit schwarzem Humor versüßt. Die Charaktere wirken oft überzeichnet, aber genau deshalb trifft das Ganze so ins Schwarze – denn sie sind das Spiegelbild einer Gesellschaft, die sich im Selbstdialog verliert und dabei die echten Werte längst über Bord geworfen hat. „Vincent“ ist keine Wohlfühllektüre. Es ist eher wie ein Spiegel, den man mit einem Baseballschläger zertrümmert und dann versucht, die Scherben zusammenzuklauben. Goebel zeigt, wie schnell Ideale von Kommerz, Oberflächlichkeit und medialer Manipulation zermalmt werden. Und ja, das tut weh. Aber dieser Schmerz ist nötig, damit man endlich aufwacht. Wer sich gerne über den Mainstream lustig macht und dabei ein bisschen über sich selbst lachen kann, findet hier einen genialen Begleiter. Bissig, brutal ehrlich, und dennoch mit einer seltsamen Zuneigung für seine kaputten Figuren. Kurz: Ein satirischer Rundumschlag, der gesellschaftliche Wunden aufreißt – und dabei ein lässiges Grinsen auf dein Gesicht zaubert.
A**N
In die Jahre gekommen und todkrank, blickt Medienmogul Foster Lipowitz zurück auf sein Leben, und stellt dabei fest, dass sein Imperium aus Verlagen, Kino-, TV- und Musikfirmen in den vergangenen Jahrzehnten wahrlich nichts als immer seichter werdende, gewalt- und pornografiegeschwängerte Wegwerfunterhaltung produziert hat, die tatsächlich nichts mehr mit vermeintlich richtiger Kunst gemein hat; Kunst, geschaffen für die Ewigkeit, statt bloßer Bedürfnisbefriedung eines anspruchslosen, müden und verdummten Publikums. Lipowitz selbst hat zu dieser Verdummung der Massen beigetragen, dessen ist er sich nun, am Abend seines Lebens, bewusst - und so will er keineswegs das Zeitliche segnen. Mit unternehmerischer Akribie fasst der gealterte Magnat einen komplexen Plan, wie es gelingen soll, der Hochkultur ihren Weg in die modernen Medien der Unterhaltungsindustrie zu ebnen. Eine zweite Renaissance in Form von Kinofilmen, Popsongs und Fernsehserien soll herbeigeführt werden - durch eine neue, wahrhaft künstlerische Elite von Autoren. Um dies zu bewerkstelligen, setzt die zwielichtige, von Lipowitz gegründete, "New Renaissance" geheimniskrämerisch nicht nur auf eine umfassende Frühförderung hochbegabter Autorentalente, die im Rahmen einer Academy mitten im Nirgendwo - bereits von Kindesalter an - in den entscheidenden Disziplinen zu Songwritern und Drehbuchautoren ausgebildet werden, sondern vertritt außerdem den Ansatz, dass wahre und große Kunst nur von einem leidenden Künstler hervorgebracht werden kann. Und tatsächlich, wirft man einen Blick auf die Geschichte, so scheint es, als hätten viele der größten Künstler eine gewisse Portion dieser großen Traurigkeit gemein. Weltschmerz, unerwiderte Liebe, ein Leben in Armut, Sucht, Depression, Krankheit oder eine schwere und komplex-fördernde Kindheit scheinen die perfekten Zutaten für zeitlose Meisterwerke zu sein. Man denke nur an Chopin, Mozart, Van Gogh, Poe, Melville oder Wilde - die Liste könnte noch endlos weitergehen. Für Foster Lipowitz und seine Mitstreiter von "New Renaissance" steht somit fest: Um zu gewährleisten, dass die neue Generation von Autoren Bahnbrechendes hervorbringt, muss sie diesen Weltschmerz, diese tiefe Traurigkeit empfinden, und wenn nicht, dann muss eben nachgeholfen werden. Und so wird auch dem talentiertesten der jungen New-Renaissance-Schüler, Vincent Spinetti, in dem zynischen und gescheiterten Harlan Eiffler, ein persönlicher Manager (mehr Rache- als Schutzengel) zur Seite gestellt, der fortan im Geheimen dafür Sorge tragen soll, dass es sich im Leben und in der Liebe für den sensiblen Vincent wirklich niemals zum Besten wendet - zum Wohle der Kunst versteht sich. Und der perfide Plan scheint tatsächlich aufzugehen. Joey Goebels tiefschwarze Satire über den Zirkus hinter dem Zirkus unserer gegenwärtigen Medienkulturlandschaft ist nicht nur erschreckend unterhaltsam zu lesen, zielsicher und amüsant, sondern entfacht außerdem einen tiefsinnigen Exkurs über Inspiration, die Kunst und ihrer Perversion und Vergänglichkeit, Gewissen, Moral und den Wert des Lebens selbst. Mühelos und voller literarischer Leichtigkeit überspringt Goebel mit "Vincent" die Latte, die er sich selbst legt. Ein gutes, grundsolides, witziges, nachdenkliches und - wie Sie sehen - vielschichtiges Buch, das man lesen sollte, wenn man sich auch schon einmal über all den Scheiß im Radio, im Kino und im Fernsehen geärgert hat.
T**E
Ich fürchte mit einer Rezension diesem Buch nicht gerecht werden zu können. Ich stelle mir vor, wie Harlan das hier liest und nur angewidert den Kopf darüber schüttelt. Harlan ist Vincents Manager. Angeworben um eine Idee namens New Renaissance an einem Künstler auszuprobieren. Die Kunstwelt ist verkommen. Sie kümmert sich nicht mehr um ihre Inhalte, sondern nur um ihren Profit. Massenware für den Massengeschmack. New Renaissance will das ändern. Sie will die wahren Künstler züchten. Doch nur echtes Leid kann echte Inspiration hervorbringen und so setzen sie alles daran, ihr Ziel zu erreichen. Vincent ist der Anfang. Harlan muss alles dafür tun, um das Beste aus Vincent herauszuholen und darf dabei vor nichts zurückschrecken. Die Namensgleichheit mit dem großen Vincent van Gogh ist natürlich kein Zufall, auch wenn Vincents Mutter sich nicht darüber im Klaren war. Van Gogh ist nur ein Beispiel von vielen Künstlern, aus deren Leid ihre Inspiration gewachsen ist. Je länger man dieses Buch liest und je klarer einem die Idee hinter New Renaissance wird, desto mehr überdenkt man sein eigenes Schreiben, sein Lesen oder gar Fernsehen. Wie viel schaut man sich an, wovon man den Inhalt schon kennt, weil man es tausendmal gesehen hat? Wie viel muss man lesen, um ein wirklich tolles und beeindruckendes, andersartiges Buch zu finden? Kann das, was ich schreibe, wirklich wertvoll sein? Muss ich nicht kritischer sein, nicht nur mit dem was ich lese, sondern auch, wie ich darüber schreibe? Meiner Meinung nach ist das Buch zu groß, um tatsächlich in ein paar Worten, dem gerecht zu werden, was der Autor hier geschaffen hat. Die Tatsachen und Beobachtungen in diesem Buch über die Welt der Medien ist so zutreffend, wie es kaum ein zweiter gezielter und mit einer solchen Sprachgewalt wie Joey Goebel hätte beschreiben können. Das Buch selbst ist Kunst. Ein Gesamtwerk, das den Leser erst zum Schmunzeln bringt, ihn dann entsetzt aufblicken lässt und zum Schluss melancholisch zurücklässt. Vincent wird durch Kapitel geleitet, die alle den Namen von Mädchen tragen. Denn Mädchen sind Liebe. Und was kann größeres Leid verursachen, als die Liebe selbst? Ich kann dieses Buch kaum beschreiben, weiß nur, dass der Bewertungsrahmen hier nicht ausreicht. Mich hat das Buch getroffen und ich weiß schon heute, dass es eines der wenigen Bücher sein wird, die ich nochmals zur Hand nehmen werde.
K**N
Ich liebe dieses Buch. Die Story ist mal wirklich was Neues. Der Junge Vincent, überaus intelligent lebt mit seiner "asozialen" Familie und wird von der gescheiterten Existenz Harlan Eiffler für die Organisation "New Renaissance" angeworben, bzw. eher seiner Mutter abgekauft. Ziel der Organisation ist Kompensation der in den letzten Jahren hervorgebrachten Popmusik- und Kinokultur, welche rein zum Zwecke des Profits veröffentlicht wurde und qualitativ alles andere als hochwertig ist/war. Der Leser erlebt Vincents späte Kindheit, gesamte Jugend und frühes Erwachsenenleben, in dieser Zeit widerfährt Vincent nahezu nur Leid, welches ihm beabsichtigt zugefügt wird um seine Kreativität zu fördern. Die Theorie ist, dass (nur) gequälte, leidende Perönlichkeiten richtige, tiefgehende Kunst schaffen können. Das Buch überzeugt nicht durch den genialen Schreibstil, sondern durch die herausragende Story. Leider konnte Joey Goebel mit seinen weiteren Werken nicht daran anknüpfen. "Vincent" ist ein absolutes Muss.
M**N
Mit "Vincent" ist Joey Goebel ein beeindruckendes Werk gelungen, das abgesehen von kleineren Schwächen auf ganzer Linie zu überzeugen weiss. Der sozial isolierten, höchst kreativen aber gänzlich unwissenden Titelfigur werden von dessen vertrautem Manager Harlan über Jahre hinweg sämtliche physische sowie psychische Grenzerfahrungen auferlegt, um im Sinne der freudschen Sublimierung dem Künstler durch dessen Leiden Werke für die Ewigkeit zu entlocken. In weiterer Folge soll auf subversive Art schrittweise der gesamte Mainstream mit "Qualitätsware" befruchtet und somit längerfristig das Kunst- und Kulturverständnis der gemeinen US-Durchschnittskonsumenten verändert werden. Soweit der Plan - dass Vincent aber aufgrund seiner künstlich kreierten, andauernden Misere in Depression und Abhängigkeit abdriftet, was nahezu zu dessen Freitod führt, lässt Harlan jedoch am großen Plan zweifeln und letztendlich aussteigen. Die Idee ist überaus interessant, das Projekt scheitert letztendlich jedoch an der Menschlichkeit der handelnden Akteure. Auf ein allzu kitschiges happy end hat Joey Goebel verzichtet, das Umdrehen des Spießes durch Vincent wirkt jedoch nicht 100% glaubwürdig, genausowenig passt er am Ende des Werkes als Alleinerzieher ins Bild einer jahrelang kontinuierlich zugrunde gerichteten Persönlichkeit. Dass der abgebrühte und in Liebesdingen desillusionierte Harlan seine große Liebe Monica just im Kreise der von ihm höchstgradig verachteten Mitarbeiter von Produktionsfirmen findet, passt ebenso nicht so recht ins Gesamtbild. Aufgrund dieser Schwächen bleibt der 5.Punkt eingesteckt, die Story und die Akteure konnten mich jedoch überdurchschnittlich begeistern. Wem die Abgedrehtheit sowie die subversive Auflehnung gegen den herrschenden Mainstream bei "Vincent" gefallen hat, dem seien unbedingt "Ignaz oder die Verschwörung der Idioten" von John Kennedy Toole bzw. "Vatermord und andere Familienvergnügen" von Steve Toltz an Herz gelegt.
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